Schulordnung

I Allgemeines

Diese Schulordnung stützt sich auf das Schulgesetz für Berlin und die dazugehörigen Ausführungsvorschriften in der jeweils gültigen Fassung. Sie dient der vertrauensvollen Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft.

Gegenseitige Wertschätzung und ein von Respekt, Rücksichtnahme und Toleranz geprägter Umgang miteinander bilden dabei die Voraussetzung für eine erfolgreiche Unterrichtsarbeit und für ein produktives und kollegiales Arbeitsklima. Es versteht sich von selbst, dass von allen Beteiligten der Schulgemeinschaft die Einsicht in bestehende Regeln und Selbstdisziplin erwartet wird. Wir achten als Schulgemeinschaft darauf, dass wir die deutsche Sprache beherrschen und anwenden.

Die Diesterweg-Schule ist in weltanschaulicher und religiöser Hinsicht dem Neutralitätsgebot des Staates verpflichtet. Die demonstrative Ausübung von religiösen Riten und weltanschaulichen Handlungen ist im Interesse des Schulfriedens untersagt.

Diese Schulordnung soll mit den Schüler/Innen besprochen werden (und von ihnen und ihren Eltern als verbindlich unterschrieben werden).

II Regelungen für den Schulalltag

II.1 Öffnungszeiten der Schule

Die Schule wird in der Regel um 7.45 Uhr geöffnet und bleibt so lange geöffnet, wie der Stundenplan und schulische Veranstaltungen es erfordern. Der Einlass der Schülerinnen und Schüler erfolgt morgens durch die Aufsicht führende Lehrkraft. Ein- und Ausgänge des Mittelstufengebäudes sind die beiden Hofzugänge. Der Zugang zur Böttgerstraße ist ein Notausgang und als solcher deutlich deklariert. Er dient weder Schülern noch Lehrkräften als Ein- bzw. Ausgang.

Nach Unterrichtsschluss ist das Schulgelände mit Ausnahme des Freizeitbereichs unverzüglich zu verlassen. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung.

II.2 Verhalten auf dem Schulgelände

Das Rauchen ist auf dem gesamten Schulgelände und bei schulischen Veranstaltungen nicht erlaubt. Es ist nicht erlaubt, alkoholische Getränke und sonstige Drogen auf das Schulgelände mitzubringen. Es ist weiterhin nicht gestattet, in der Schule Gegenstände bei sich zu haben, die im Unterricht nicht benötigt werden bzw. die dazu geeignet sind, andere zu bedrohen, zu verletzen (z.B. Waffen, Laserpointer) oder Sachbeschädigungen herbeizuführen. Das Werfen von Schneebällen oder anderen Gegenständen, die zu Verletzungen oder Sachbeschädigungen führen können, ist ebenfalls nicht gestattet.

Alle Schadensfälle sind sofort einer Lehrkraft zu melden!

Für grob fahrlässig oder vorsätzlich angerichtete Schäden haften die jeweiligen Schüler/Schülerinnen bzw. deren Erziehungsberechtigte. Gegebenenfalls folgen Ordnungsmaßnahmen bzw. strafrechtliche Konsequenzen.

Fundsachen sind beim Schulhausmeister oder im Sekretariat abzugeben.

II.2.1 Verhalten auf dem Schulhof und dem Sportplatz

Das Grundprinzip auf dem Schulhof und Sportplatz lautet: Mensch und Umwelt sind zu schützen.

In diesem Sinne sind alle Pflanzen zu schützen, der Schulhof und der Sportplatz sind von Müll sauber zu halten und bei Unfällen bzw. Schäden ist die Aufsicht unverzüglich zu kontaktieren.

II.2.2 Verhalten im Schulgebäude

a) Allgemeine Regelungen

  • Elektronische Geräte werden im Schulgebäude und auf dem Schulgelände grundsätzlich abgeschaltet und in der Schultasche aufbewahrt. Dazu zählen zum Beispiel Spiel-Konsolen, Fotoapparate, Musik-Player und Telefone aller Art. Für dringende Nachrichten an die Erziehungsberechtigten während der Schulzeit besteht für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Telefon im Sekretariat zu nutzen.
  • Fluchtwege sind freizuhalten. Das bedeutet insbesondere, dass der Aufenthalt vor Eingängen und Türen nicht gestattet ist und die Treppen nicht als Sitzplätze genutzt werden dürfen.
  • Wir achten auf Sauberkeit und Ordnung. Insbesondere sind die Verschmutzung von Wänden und Einrichtungsgegenständen und das Rennen im Schulgebäude verboten.
  • Am Ende des Unterrichts achten wir darauf, dass die Tafel sauber gewischt ist, wir die Stühle hochgestellt haben, die Fenster geschlossen sind und der Fußboden sauber ist.
  • Wir tragen keine Mützen und Kapuzen im Gebäude.
  • Schüler und Schülerinnen dürfen Räume nur mit ausdrücklicher Erlaubnis einer Lehrkraft verschließen.

 

b) Nutzung der Fachräume

  • Fachräume dürfen nur in Gegenwart einer Fachlehrkraft betreten werden.
  • Der gesamte naturwissenschaftliche Bereich im Nordflügel des Oberstufengebäudes wird nur nach Aufforderung durch die Fachlehrkraft betreten, bis dahin muss vor den Glas-Zwischentüren gewartet werden. Für die anderen Unterrichtsräume stehen die hinteren Treppenhäuser zur Verfügung.

 

c) Nutzung der Arbeits- und Freizeiträume

Die jeweilige Funktion eines Arbeits- bzw. Freizeitraumes ist zu berücksichtigen. So ist zum Beispiel in einem Arbeitsraum auf eine ungestörte Arbeitsatmosphäre zu achten.

d) Mensa

Wir wollen uns in der Mensa wohl fühlen. Deshalb stellen wir Tische und Stühle ordentlich hin, räumen das Geschirr weg und entfernen Essensreste und den anfallenden Müll. Lautes Rufen und Herumtoben sind im Interesse aller Benutzer zu vermeiden.

II.2.3 Pausenregelungen

a) Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe (7. bis 10. Klasse) verlassen in den Hofpausen das Schulgebäude. Den Schülern und Schülerinnen der Oberstufe ist dies freigestellt. Ausnahmen werden durch Ansagen geregelt.

b) Während der Mittagspause halten sich die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof, in der Mensa, dem Freizeitbereich oder in ihrer AG auf. Die Treppenpodeste im Oberstufengebäude können auch zum Pausenaufenthalt genutzt werden. Dem Spiel, Sport und der Entspannung dient auch der Sportplatz.

c) Die Schüler und Schülerinnen der Mittelstufe dürfen während der Unterrichtszeit einschließlich der Pausen das Schulgelände nicht verlassen. Bei unerlaubtem Verlassen des Schulgeländes erlischt die Versicherungspflicht des Landes Berlin. Es übernimmt keine Haftung für Unfallfolgen. Nur in besonderen Fällen darf das Schulgelände mit schriftlicher Erlaubnis einer Lehrkraft verlassen werden.

d) Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe sollen in den Hofpausen die Toiletten im Oberstufengebäude nutzen.

e) Den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe (ab Klasse 11) ist es erlaubt, auf eigene Gefahr und Verantwortung das Schulgelände während der großen Pausen und in Freistunden zu verlassen.

II.3 Verhalten im Unterricht und in den Arbeitsgemeinschaften

Der Unterricht (auch Schülerarbeitsstunden) bzw. eine Arbeitsgemeinschaft wird von dem dafür Verantwortlichen (in der Regel einer Lehrkraft) geleitet und in Zusammenarbeit mit den Schülern und Schülerinnen gestaltet. Wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Ablauf des Unterrichts bzw. der Arbeitsgemeinschaft ist ein auf das Unterrichtsziel ausgerichtetes Verhalten aller Beteiligten. Verhaltensweisen, die andere stören oder den Unterrichtsablauf beeinträchtigen, verbieten sich daher von selbst.

II.4 Verspätete Aufnahme des Unterrichts

Hat eine Lehrkraft fünf Minuten nach Stundenbeginn den Unterricht nicht aufgenommen, meldet einer der beiden Klassensprecher bzw. ein Schüler/eine Schülerin des betreffenden Kurses diesen Umstand im Sekretariat und holt Informationen über den weiteren Ablauf der Unterrichtsstunde ein.

II.5 Regelungen bei Fehlzeiten

Am Morgen des ersten Fehltages muss die Schule vor 8:00 Uhr telefonisch informiert werden: 46 30 96 20.

Bei Wiederaufnahme des Schulbesuchs muss unverzüglich (spätestens bis zum dritten Tag nach der Wiederaufnahme) eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten bzw. bei volljährigen Schülern eine schriftliche Entschuldigung der Schüler selbst eingereicht werden. Spätere Entschuldigungen werden nicht anerkannt. Diese Regelung gilt auch für einzelne Fehlstunden. Bei längeren Fehlzeiten kann der Klassenlehrer/Tutor zwischendurch eine schriftliche Entschuldigung verlangen. Für Fehlzeiten bei Klausuren gelten Sonderregelungen (u.a. rechtzeitige telefonische Mitteilung und ärztliches Attest).

Unentschuldigtes Fehlen wird bei der Leistungsbewertung negativ berücksichtigt. Bei unentschuldigtem Fehlen dürfen Klassenarbeiten/Klausuren nicht nachgeschrieben werden. „Verschlafen“ wird nicht als Entschuldigungsgrund anerkannt.

II.6 Beurlaubungen

Beurlaubungsanträge werden nur in sehr wichtigen Angelegenheiten genehmigt. Über Beurlaubungsanträge für maximal drei Tage entscheidet die Klassenleiterin/ der Klassenleiter bzw. die Tutorin/ der Tutor. Über längere Beurlaubungen entscheidet die Schulleitung. In Zusammenhang mit Ferienzeiten sind Beurlaubungen schulrechtlich untersagt (AV Schulpflicht).

II.7 Schließfächer

Die Schule übernimmt für den Inhalt der Schließfächer keine Haftung.

III Regelungen im Fall von Konflikten

III.1 Allgemeine Regelungen

Wenn Schülerinnen oder Schüler die Unterrichts- und Erziehungsarbeit stören oder gegen Regelungen der Schulordnung verstoßen, gibt es unter anderem folgende Erziehungsmaßnahmen (in Anlehnung an § 62 SchulG „Erziehungsmaßnahmen“):

  • erzieherisches Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern über deren Fehlverhalten,
  • Einbeziehung der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bzw. Erzieherinnen und Erzieher
  • Mediationsgespräch
  • Klassenrat
  • Gespräch innerhalb der Klassengemeinschaft
  • gemeinsame Absprachen und Verpflichtungen zur künftigen Konfliktvermeidung,
  • Eintragung in das Klassenbuch,
  • schriftliche Benachrichtigung der Eltern über das Fehlverhalten ihrer Kinder,
  • Wiedergutmachung eines Schadens,
  • vorübergehende Einziehung von Gegenständen, deren Benutzung oder Gebrauch durch die Schulordnung untersagt ist
  • mündlicher Tadel; eine Kopie des Tadelbriefes wird im Schülerbogen abgeheftet. Der Tadel erscheint als Bemerkung auf dem Zeugnis, wenn die jeweilige Zeugniskonferenz dies für geboten hält.

Bei wiederholten schwerwiegenden und bewusst provozierenden Störungen der Unterrichts- und Erziehungsarbeit, bei erheblichen mutwilligen Sachbeschädigungen und bei Androhung und Ausübung von Gewalt gegenüber Mitschülern oder in der Öffentlichkeit wird eine Klassen- bzw. Oberstufenkonferenz einberufen, die Ordnungsmaßnahmen beschließt. Als erhebliche Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen Unterrichts- und Erziehungsarbeit gilt auch mehrfach unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht.

Ordnungsmaßnahmen (§ 63 SchulG) sind:

1. der schriftliche Verweis,
2. der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen an bis zu zehn Schultagen,
3. die Umsetzung in eine Parallelklasse oder eine andere Unterrichtsgruppe,
4. die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs und
5. die Entlassung aus der Schule, wenn die Schulpflicht erfüllt ist.

Selbstverständlich dient auch die Anwendung der Ordnungsmaßnahmen der Erziehung der Schülerinnen und Schüler, so dass der strafende Charakter der Ordnungsmaßnahme deren pädagogische Zielsetzung nicht überdecken sollte.

III.2 Spezielle Regelungen

Unterrichtsstörungen, auch Verspätungen, können bei der Festsetzung der mündlichen Note oder des Allgemeinen Teils im Kurssystem berücksichtigt werden. Die Lehrkraft kann zusätzliche Nacharbeit in der Schule anordnen. Die Eltern werden rechtzeitig informiert.

Respektloses und unverschämtes Verhalten gegenüber Lehrkräften ist grundsätzlich tadelnswert.

Bei aggressivem Verhalten, das zu potentieller Gefährdung anderer führt, wird eine Klassenkonferenz einberufen, die über Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach §§ 62/63 SchulG berät. Unter agressivem Verhalten verstehen wir körperliche oder verbale Gewalt sowie Mobbing über moderne Medien wie Internetplattformen. Bei unmittelbarer Gefährdung anderer kann der/die Schüler/in sofort von der Schulleiterin / vom Schulleiter vom Unterricht ausgeschlossen werden. Ein Hausverbot kann ausgesprochen werden. Unmittelbare Gefährdung liegt auch dann vor, wenn Rauschmittel mitgeführt oder anderen zum Konsum oder Kauf angeboten werden.

1. Fehlzeiten

1. 1 ganze Tage

Am Morgen des 1. Fehltages muss die Schule telefonisch informiert werden: 46309620.

Bei Wiederaufnahme des Schulbesuchs muss unverzüglich (am ersten Tag der Wiederaufnahme) eine schriftliche Begründung für das Fehlen (Entschuldigungsschreiben mit eindeutig lesbarem Namen) eingereicht werden:

  • Abgabe erfolgt persönlich beim zuständigen Tutor.
  • Volljährige Schüler entschuldigen sich selbst.
  • Die noch nicht volljährigen Schüler müssen für ihre Fehlzeiten ein Entschuldigungs-schreiben der Eltern vorlegen.
  • Entschuldigungsschreiben, die später als drei Tage nach Wiederaufnahme des Schulbesuchs eingereicht werden, können nicht anerkannt werden. Die Fehlzeiten gelten dann als unentschuldigt.
  • Für Schüler, die sich nicht am Morgen des ersten Fehltages telefonisch krank gemeldet haben, kann nur ein ärztliches Attest das Fehlen entschuldigen!

1.2 einzelne Stunden

Das Fehlen in Einzelstunden zu Beginn des Unterrichts muss ebenso begründet werden wie unter Nr. 1.1 dargestellt.

Abmeldungen während des Schultages erfolgen durch die Formulare, die im Sekretariat ausliegen und bedürfen nur bei Attestpflicht eine weitere Entschuldigung!

1.3 Verfahren bei unentschuldigtem Fehlen

Wer dem Unterricht an 10 Tagen oder Einzelstunden innerhalb von 2 Monaten oder an 14 Tagen oder Einzelstunden innerhalb von 6 Monaten unentschuldigt fern bleibt, wird aus der Schülerliste gestrichen. Laut VO-GO § 15 können nur Zeugnisnoten erteilt werden, wenn mindestens sechs Wochen kontinuierlich am Unterricht teilgenommen wurde. Ferienzeiten bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt.

2. Klausur- bzw. Referatsversäumnisse

Am Morgen des Klausur- bzw. Referatstages muss die Schule vor Beginn der Klausur bzw. des Referats telefonisch informiert werden: 46309620.

Das Fehlen muss durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über die Schulunfähigkeit (Attest), wie unter Nr. 1 beschrieben, entschuldigt werden.

Fehlzeiten in Kursen, die vor oder nach Klausuren entstehen, können nur durch ärztliches Attest entschuldigt werden.

3. Beurlaubungen

Der schriftliche Antrag muss mindestens eine Woche vorher beim Tutor eingereicht werden.

Es müssen triftige Gründe vorliegen, z.B.: Gerichtstermin, Einstellungstest, unverschiebbare und notwendige Arzttermine, Trauerfall in der Familie.

Beurlaubungen, die im Zusammenhang mit Ferienzeiten stehen oder länger als drei Tage dauern sollen, müssen bei der Schulleitung beantragt werden. Die Entscheidung über Triftigkeit der Gründe liegt bei der Schule.

Sind Klausurtermine betroffen, können keine Beurlaubungen genehmigt werden.

4. Täuschungsversuche bzw. Täuschungen bei Klausuren und Portfolios

Werden während einer Klausur unerlaubte Hilfsmittel bei einem Schüler entdeckt, wird die Arbeitszeit beendet und die Klausur mit der Note 6 / 0 Punkte bewertet.

Werden in Klausuren, Portfolios Texte oder Materialen, die geistiges Eigentum anderer sind, nicht als Quelle gekennzeichnet, wird die Arbeit mit 0 Punkten bewertet (Plagiat).

Die Schulkonferenz des Diesterweg-Gymnasiums hat auf ihrer Sitzung am 6. Januar 2016 beschlossen, dass die Nutzung des Handys/Smartphones nur noch für Unterrichtszwecke, z.B. zur Recherche, und auf Weisung der Lehrkraft erfolgen darf. Damit ist die Schulkonferenz dem Votum der Gesamteltern-vertretung und dem der Lehrkräfte gefolgt.

Begründung

Auf Wunsch unserer Schülerinnen und Schüler haben wir in den vergangenen Schuljahren die Nutzung des Handys/Smartphones versuchsweise in den Pausen und in den Freistunden gestattet.

Am Ende des Schuljahres mussten wir aber feststellen, dass die Nutzung des Handy/Smartphones unsere Schüler von anderen gemeinschaftlichen Aktivitäten während der Pause abgehalten und sich auch auf die Vorbereitung auf den Unterricht eher negativ ausgewirkt hat. Immer wieder wurde das Handy/Smartphone dazu genutzt , die Persönlichkeitsrechte anderer Schüler zu verletzen. Es führte darüber hinaus zur Störung des Schulfriedens, da wiederholt Kontakte zu Schülerinnen und Schülern anderer Schulen gesucht bzw. unsere Schülerinnen und Schüler von Schulfremden kontaktiert oder gar bedroht wurden.

Liebe Eltern, wir sind uns der Faszination des Handys/Smartphones auf Jugendliche bewusst. Wir wissen ebenso um die Vorteile. Auch weiterhin werden wir unsere Schülerinnen und Schüler über neue Medien und ihre Chancen und Gefahren aufklären und die verantwortungsvolle Nutzung mit ihnen üben.

Das heißt auch, dass der Schüler/die Schülerin ein Handy/Smartphone mit in die Schule bringen darf, wenn Sie es für richtig halten. ABER: Der Schüler/die Schülerin hat dafür zu sorgen, dass das Handy/Smartphone, wenn es nicht zu Unterrichtszwecken erforderlich ist, in der Schultasche verstaut bzw. im Schließfach weggeschlossen ist.

Bei Verstoß gegen diese Regelung wird das Handys/Smartphone eingezogen. Die Eltern können es dann in den Bürostunden im Sekretariat abholen. Der wiederholte Verstoß führt zu ernsthaften Konsequenzen und schulrechtlichen Maßnahmen.

Als Bildungseinrichtung haben wir dafür Sorge zu tragen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler in der Schule sicher fühlen und unbelastet, möglichst nicht ablenkt während des Schultages lernen können.

Präambel

Die nachfolgende Nutzungsordnung stellt die Grundregeln auf. Benutzer müssen darauf achten, dass

  • mit den Computern und anderen Geräten sorgfältig umgegangen wird,
  • die persönlichen Passwörter geheim bleiben und ausschließlich vom jeweili­gen Nutzer verwendet werden,
  • Urheber- und Eigentümerrechte beachtet werden (Materialien wie bei­spielsweise Texte und Fotos, die von anderen Personen stammen, dürfen nicht un­berechtigt veröffentlicht werden. Das unberechtigte Downloaden von Musik, Spielen etc. ist verboten.)
  • verbotene Inhalte weder veröffentlicht noch aufgerufen werden,
  • persönliche Daten (Namen, Adressen, Personenfotos, etc.) von Lehrern, Schü­lern und anderen Personen nicht im Internet veröffentlicht werden, es sei denn, es liegt eine schriftliche Einwilligung vor.

 

A. Benutzung der Computer und sonstiger Hardware in der Schule
B. Abrufung von Internet-Inhalten
C. Veröffentlichung von Inhalten im Internet
D. Datenschutz und Fernmeldegeheimnis
E. Ergänzende Regeln für die Nutzung außerhalb des Unterrichts
F. Schlussvorschriften

 

A. Benutzung der Computer und sonstiger Hardware in der Schule

1 Anwendungsbereich

Die Regelungen gelten für die Nutzung der Computer, internetfähige Endgeräte, Computerdienstleistungen und Netzwerke, die von der Schule bereitgestellt werden. Darüber hinaus gelten die Regelungen für Computer und für sonstige digitale Ge­räte, die von den Schülern in die Schule mitgebracht werden, soweit sie nach Sinn und Zweck auch auf diese Geräte anwendbar sind.

2 Nutzungsberechtigte

(1) Nutzungsberechtigte sind alle Lehrer und Schüler. Die Schulleitung oder der ver­antwortliche Administrator kann weitere Personen zur Nutzung zulassen (z.B. Gast­schüler, Eltern). Die Benutzung kann eingeschränkt, (zeitweise) versagt oder (zeit­weise) zurückgenommen werden, wenn der betreffende Nutzer seinen Pflichten nicht nachkommt.

(2) Weisungsberechtigte sind der verantwortliche Administrator, unterrichts- bzw. aufsichtführenden Lehrkräfte oder von der Schulleitung beauftragte Personen. Den Weisungen der aufsichtführenden Personen ist unverzüglich Folge zu leisten.

(3) Für die Nutzung im außerunterrichtlichen Bereich gelten die Bestimmungen
ana­log.

3 Zugangsdaten

(1) Alle berechtigten Nutzer erhalten für den Zugang zu den Computersystemen der Schule und zum schulischen Netzwerk jeweils eine individuelle Nutzerkennung und ein Passwort (Zugangsdaten). Mit diesen Zugangsdaten melden sich die Nutzer an allen zugangsgesicherten Endgeräten der Schule an. Das Endgerät, an dem sich ein Nutzer im Netz angemeldet hat, ist aus Sicherheitsgründen durch diesen niemals unbeaufsichtigt zu lassen und ist bei kurz­fristigem Verlassen des Arbeitsplatzes zu sperren. Nach Beendigung der Nutzung hat sich der Nutzer an seinem Computersystem ordnungsgemäß abzumelden.

(2) Der Nutzer ist für die Aktivitäten, die unter seinem Namen laufen, verantwortlich. Er ist verpflichtet, sein Passwort geheim zu halten. Dieses darf nicht weitergegeben werden und ist vor dem Zugriff durch andere Personen geschützt aufzubewahren. Die weisungsberechtigte Person ist unverzüglich zu informieren, sobald dem Nutzer bekannt wird, dass sein Passwort unberechtigt durch andere Personen genutzt wird.

(3) Das Arbeiten unter einem fremden Passwort ist untersagt. Wer ein fremdes Passwort erfährt, ist verpflichtet, dies der Schulleitung oder der für die Computernutzung verantwortlichen Person mitzuteilen.

4 Datenschutz der Zugangsdaten

Die im Rahmen der Zuteilung der Zugangsdaten erhobenen persönlichen Daten der Schüler (Name und Klassen-/Kurszugehörigkeit) werden von Seiten der Schule nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn die Weitergabe erfolgt in Erfüllung einer ge­setzlichen Verpflichtung (z.B. im Rahmen von strafrechtlichen Ermittlungen). Die Daten werden gelöscht, sobald sie nicht mehr benötigt werden.

5 Gerätenutzung

(1) Die Bedienung der von der Schule gestellten oder von Schülern mitgebrachten privaten stationären oder portablen Computer einschließlich jedweder Hard- und Software hat entsprechend den Anweisungen der Weisungsberechtigten zu erfolgen.

(2) Die Schüler sind zum sorgsamen Umgang mit den von der Schule gestellten Ge­räten verpflichtet. Das Essen und Trinken während der Nutzung der von der Schule ge­stellten Computer ist untersagt.

(3) Nach Beendigung der Nutzung muss der Raum ordnungsgemäß verlassen wer­den (PC ordnungsge­mäß herunterfahren, Gerät/Monitor ausschalten, Arbeitsplatz aufräumen, Stuhl or­dentlich an den Tisch stellen).

(4) Beschädigung der Geräte sowie Störungen sind dem Weisungsberechtigten unverzüglich zu melden. Die vorsätzliche Be­schädigung von Sachen ist strafbar und kann zur Anzeige gebracht werden. Wer schuldhaft Schäden verursacht, hat diese zu ersetzen.

6 Sonstige Einwirkung auf Geräte oder gespeicherte Daten

Veränderungen der Installation und Konfiguration der von der Schule gestellten Computersysteme und des Netzwerkes sowie Manipulationen an der schulischen Hardwareausstattung sind untersagt. Fremdgeräte dürfen nicht ohne Zustimmung des Weisungsberechtigten genutzt werden. Das Löschen und Manipulieren von frem­den Daten ist verboten.

B. Abruf von Internet-Inhalten

7 Verbotene Nutzungen

Die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Strafrechts, Urheberrechts und des Jugendschutzrechts, sind zu beachten. Es ist verboten, pornografische, Gewalt verherrlichende, rassistische oder sonst jugendgefährdende Inhalte (z.B. nach dem Jugendschutzgesetz indizierte oder die Menschenwürde verletzende Inhalte) aufzu­rufen, zu speichern und zu verbreiten. Werden solche Inhalte versehentlich aufgeru­fen, ist die Anwendung zu schließen und der verantwortlichen Person unverzüglich zu melden.

8 Download von Internet-Inhalten

(1) Der Download und das Kopieren von Dateien (vor allem von Musikstücken und Filmen) sind untersagt. Das Urheberrechtgesetz ist zu beachten.

(2) Unnötiges Datenaufkommen durch Laden und Versenden von großen Dateien aus dem Internet ist zu vermeiden. Sollte ein Nutzer außerhalb schulischer Zwecke oder sonst unberechtigt Daten in seinem Arbeitsbereich ablegen, ist die Schule be­rechtigt, diese Daten zu löschen.

9 Online-Abschluss von Verträgen: kostenpflichtige Angebote

Schüler dürfen im Rahmen der Nutzung von Internetinhalten weder im Namen der Schule noch im Namen anderer Personen oder im eigenen Namen Vertragsverhält­nisse einge­hen.

C. Veröffentlichung von Inhalten im Internet

10 Illegale Inhalte

Es ist untersagt, pornografische, Gewalt verherrlichende, rassistische, jugendgefähr­dende, beleidigende oder sonst strafrechtlich verbotene Inhalte im Internet zu veröf­fentlichen, zu versenden oder sonst zugänglich zu machen. Ferner dürfen Inhalte, die dem Ansehen oder dem Erscheinungsbild der Schule schaden, nicht verbreitet werden. Bei der öffentlichen Wiedergabe von Inhalten sind die urheberrechtlichen Bestimmungen zu beach­ten.

11 Beachtung von Bildrechten

Es ist untersagt, Daten anderer ohne die Einwilligung der betroffenen Person oder eigene persönliche Daten zu veröffentlichen. Bei Minderjährigen ist stets die Genehmigung der Erziehungsberechtigten notwendig. Das Recht am eigenen Bild ist zu beachten.

D. Datenschutz, Fernmeldegeheimnis

12 Aufsichtsmaßnahmen, Administration

Die Schule ist zur Erfüllung ihrer Aufsichtspflicht verpflichtet. Dazu kontrolliert der Weisungsberechtigte die Bildschirminhalte der Schülerarbeitsplätze. Das ist auch elektronisch möglich. Der Datenverkehr wird protokolliert und bei Verdacht kontrol­liert. Darüber hinaus können bei der Inanspruchnahme von schulischen Computer­systemen oder Netzwerken personenbezogenen Daten protokolliert werden.

E. Schlussvorschriften

13 Inkrafttreten, Nutzerbelehrung

(1) Diese Nutzungsordnung ist Bestandteil der jeweils gültigen Schulordnung und tritt am Tage nach ihrer Bekanntgabe durch Veröffentlichung auf der Schul-Homepage und Aushang in der Schule in Kraft.

14 Verstöße gegen die Nutzungsordnung

Zuwiderhandlungen gegen diese Nutzungsordnung können neben dem Entzug der Nutzungsberechtigung für das Netz und die Arbeitsstation schulordnungsrechtliche als auch strafrechtliche Maßnahmen zur Folge haben.

15 Haftung der Schule

(1) Es wird keine Garantie dafür übernommen, dass die Systemfunktionen den spe­ziellen Anforderungen des Nutzers entsprechen oder dass das System fehlerfrei oder ohne Unterbrechung läuft.

(2) Aufgrund der begrenzten Ressourcen können insbesondere die jederzeitige Ver­fügbarkeit der Dienstleistungen sowie die Integrität und die Vertraulichkeit der ge­speicherten Daten nicht garantiert werden. Die Nutzer haben von ihren Daten des­wegen Sicherheitskopien auf externen Datenträgern anzufertigen.

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