Warum haben wir ein Medien- und Fortbildungskonzept speziell für unsere Schule?

Eine Schule, die ihren Schülerinnen und Schülern einen guten Start in die moderne Arbeits- und Lebenswelt ermöglichen möchte, muss in allen Fächern berücksichtigen, dass hierfür ein gleichzeitig sicherer und auch kritischer Umgang mit den sich ständig entwickelnden modernen Medien unverzichtbar ist.

Was müssen wir tun, damit das gelingen kann?

Für eine zeitgemäße schulische Arbeit mit und zu Medien muss sichergestellt werden, dass…

(1)  das Lernen über Medien gleichzeitig mit Medien in allen Fächern stattfindet, dass
(2)  also auch die Lehrerinnen und Lehrer mit diesen Medien arbeiten und entsprechend fortgebildet werden müssen, und
(3)  dass auch die technische Ausstattung der Schule eine sinnvolle Arbeit zu und mit Medien ermöglicht.

Mit dieser Zielsetzung wurde für die Schule langfristig ein Medienkonzept entwickelt, das drei oben genannten Aspekte berücksichtigt und auch ermöglicht, dass neuere Entwicklungen aktuell beachtet werden können.

Aus diesem Grund bilden das Medien- und das schulinterne Fortbildungskonzept am Diesterweg-Gymnasium eine Einheit:


Wie sieht das Medienkonzept aus?

1. Teil des Fortbildungs- und Medienkonzepts

  1. Welche technischen Medien können wir einsetzen?
  2. Welche Medien sollten wir künftig einsetzen?
  3. Welche Fortbildungen brauchen wir?

 

Mit einer umfassenden Evaluation haben wir geklärt, mit welchen Medien unter welchen Bedingungen an unserer Schule gearbeitet werden kann und welche Voraussetzungen die Unterrichtenden dafür besitzen. Daraus ergeben sich Konsequenzen für unsere künftige Arbeit.

2. Teil des Medienkonzepts – Umsetzung des Konzepts in den Einzelfächern

  • Welche – vor allem technischen – Unterrichtsmedien sind für welche Fächer sinnvoll?
  • Welche Medien sollten dabei im Unterricht als solche zum Thema gemacht werden?
  • Mit welchen Zielen soll wie im Unterricht gearbeitet werden?

In jedem Schulfach wird mit anderen Inhalten und Methoden gearbeitet, daraus ergeben sich auch unterschiedliche Bedürfnisse bei der Medienausstattung. Hier müssen die einzelnen Fachbereiche entscheiden, welche Unterrichtsmedien ihnen helfen und wie sie diese Medien einsetzen, um die Inhalte ihres Faches wirkungsvoll zu vermitteln. In den Fachbereichen wurden dafür spezielle, auf das jeweilige Schulfach bezogene Konzepte entwickelt.

In den Fachbereichen Deutsch , Ethik  und Geschichte/Sozialkunde/PW  wurden ergänzend zu den Konzepten der Einzelfächer die dazugehörige Fortbildung ausführlich dokumentiert.

Wie passen die Rahmenlehrpläne der Einzelfächer, das schulinterne Curriculum und die Medienbildung zusammen?

  • Jede Schule muss auf der Grundlage der fachlichen Rahmenlehrpläne schulinterne Curricula entwickeln, die auf ihre besondere Situation zugeschnitten sind. Wie können schulinterne Curricula und Medienbildung sinnvoll miteinander verknüpft werden?
  • Welche handlungsleitenden Prinzipien ermöglichen es, den Rahmenlehrplan einzuhalten, den Lernenden eine fundierte fachliche Ausbildung anzubieten und gleichzeitig eine nachhaltige Medienbildung zu erreichen?

 

Wenn die Vorgaben der fachlichen Rahmenlehrpläne (Teil C des allgemeinen Rahmenlehrplans) sinngemäß umgesetzt werden, werden damit die Aspekte der Medienbildung (Teil B des allgemeinen Rahmenlehrplans) voll erfüllt. Wie das gelingen kann und welche handlungsleitenden Prinzipien dafür hilfreich sind, wird an einem Beispiel (Deutsch) demonstriert.

Modell für ein „Spiralcurriculum Medienbildung“

Beispiele aus dem Unterricht

Medien selbst gestalten

Beispiel für die Sek. I und II:

Schüler/innen können anderen mit den neuen Medien Inhalte sinnvoll vermitteln.

Der Physik-Youtube-Channel des Diesterweg-Gymnasiums

Beispiel für die Sek. II:

Ein Erklärvideo der besonderen Art: Video aus dem GK Deutsch von Frau Behlen:

„Gedichte interpretieren als Schauspiel “ (Novalis: „An mein Schwert“)

Selbst im Internet mit Gewinn für die eigene Persönlichkeit aktiv werden

Die Instagram-Seite des Diesterweg-Gymnasiums

 

Dr. Grenzler, FBL Deutsch, Evaluations- und Medienbeauftragter